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Balasai Baba FotoSri Bala Sai Babas Rede am 13.Januar 2008 anlässlich
des Nationalen Volks- und Traditionstanz-Festivals

Wir fühlen uns glücklich, wenn wir die Vorführungen der Künstler anschauen. Ich segne jeden einzelnen all der Künstler, der Devotees und der Kinder, die aus verschiedenen Staaten und Ländern hierher gekommen sind und all die Unannehmlichkeiten des Reisens ertragen haben, so dass sie Glück und Zufriedenheit erlangen mögen.
Ich fordere euch auf, mir all eure Verluste und Härten, die ihr im Jahr 2007 zu meistern hattet, wie eine Spende zu schenken! Mögen solche Schwierigkeiten euch im Jahr 2008 nicht erneut begegnen! Möget ihr glücklich und zufrieden und angenehm in euren jeweiligen Berufen leben! Ich segne euch alle, dass ihrglücklich mit euren Familien leben mögt.

Verkörperungen der Liebe!

Die Kunst gibt uns Freude und Gesundheit, indem sie Angst und Sorgen beseitigt.

Verkörperungen der Liebe!

Bild vom Balasai Baba TanzfestivalGott ist die Verkörperung von Freude und Glück. Es existiert ein großartiger Glaube, dass Gott das Universum zu Seiner eigenen Freude erschaffen hat. Da Gott die Menschen mehr liebt als irgendetwas anderes, nimmt Er seit undenklichen Zeiten immer wieder ein Leben als Mensch auf dieser Erde auf sich, wenn Er sich inkarnieren will.
Wir alle wissen, dass wir uns ganz selbstverständlich glücklich fühlen, wenn wir etwas Gutes in der Natur sehen oder etwas Gutes hören oder indem wir gute Dinge bekommen.
Ein Schüler freut sich, wenn er gute Noten erhält und seine Prüfungen besteht. Ein Arbeitsloser erfährt Glück, wenn er eine Arbeitsstelle bekommt. Ein unverheirateter Mensch ist glücklich, wenn er heiratet. Und danach fühlt er sich glücklich, wenn er Kinder bekommt und seine Familie wächst. Im Großen und Ganzen ist also alles, was wir im menschlichen Leben fühlen und erhalten, Freude und Glückseligkeit. Dieses himmlische Glück, diese größte Freude ist verbunden mit Gott!

Verkörperungen der Liebe!

In dieser Schöpfung gibt und erschafft nichts anderes als die Kunst Freude und Glück für jegliches Leben.
Auch wir haBild vom Tanzfestival bei Balasai Bababen uns hier an den Künsten erfreut, die die Künstler uns vorführten. Verschiedene Lieder, verschiedene Vortragsweisen, verschiedene Kunstfertigkeiten, Volkstänze und Traditionstänze – all diese Künste verwandeln diese Erde in den Himmel!
Wir haben hier himmlisches Glück epfunden! Es gibt nicht so etwas wie den Himmel. Wir erschaffen ihn selbst in uns. Der Himmel ist immer bei uns – in uns.
Was auch immer also für eine Seligkeit oder Freude im Himmel herrschen mag – wir haben genau hier mit Hilfe der Künste dasselbe genossen!
Bei dieser Gelegenheit noch ein Wort…
Wir haben heute die große Schauspielerin bei uns, die in mehr als dreihundertfünfzig süd-indischen Filmen mitgewirkt hat. Sie spielte mit fast all den berühmten männlichen Stars wie MGR, Shivaji Ganeshan, ANR, NTR, Shoban Babu, Krishna und vielen anderen. Sie spielte in verschiedenen Filmen verschiedene Rollen mit verschiedenen Helden!
Sie ist eine großartige und berühmte Schauspielerin und Filmheldin der Vergangenheit: Ms Kānchana…
Es sieht ganz so aus, als ob auch sie dieselbe Freude und Seligkeit empfunden hat, die ich soeben erwähnt habe. Deshalb ist sie auch auf die Bühne herauf gekommen, denn sie denkt und fühlt, ich sei Krishna und sie sei Yashoda, Seine Mutter. Sie kam heraufgeeilt wie ein Kalb, das der Kuh folgt oder besser: wie die Mutterkuh, die dem Kalb folgt…

Verkörperungen der Liebe!

Von Natur aus gibt es eine Menge erfreulicher und anmutiger Kunstformen wie Musik, und zwar Volksmusik, Tanz-, Instrumental- und spirituelle Musik, sowie Literatur, Film und Schauspiel. Die Mutter all dieser Kunstformen ist jedoch die Volkskunst. Volksmusik wurde von den Menschen erschaffen, zieht die Menschen an und ist mit den Menschen verbunden. Sie gibt den Menschen und der Gesellschaft auch spirituelle Lieder, Lieder der Hingabe und Verehrung und Lieder der Befreiung.
So ist der Grund für die Veranstaltung solcher Volkskunst am heutigen TagBild vom Tanzfestival bei Balasai Baba hier die Tatsache, dass Film und Fernsehen die ewige Form der Volkskunst ignorieren und vernachlässigen.

Wenn wir heutzutage Filme oder das Fernsehen anschauen, so gibt es dort glanzvolle Stars und schillernde Schauspieler. Deswegen wird unsere immer währende Volkskunst vernachlässigt und übersehen. Und so möchte ich unsere nationalen Volkskunst-Formen vor dem Niedergang bewahren. Ich bringe sie alle auf eine Bühne und zeige sie vor unser aller Augen so angenehm wie nur möglich: den Menschen aus Kurnool, den Bala Sai Baba Devotees und allen, die aus den verschiedenen Teilen der Welt hierher gekommen sind. Ich versammle sie alle zusammen an diesem einem Ort.
Dies sind die Kunstformen, auf die wir als Land und Nation stolz sind – die Form der Volkskunst, die elegante und die graziöse Kunstform und die traditionellen Künste.
Ich leiste diesen Dienst im Rahmen meiner Möglichkeiten und leite ihn weiter als ein Geschenk an die Mutter der Künste.
Wir haben uns also entschieden, so weiter zu machen, wie ich begonnen habe – d. h. diese Reihe von Volks-, Traditions- und National-Tänzen und Musikprogrammen wird jedes Jahr am 12.,13. und 14. Januar fortgesetzt werden.

Heute sitzt bei uns auf dem Podium auch der Geschäftsmann und Politiker Mr T.V. Venkatesh. Er hat gerade vorhin zu mir gesagt, dass im Allgemeinen – wo immer an einem Ort sich Gott oder ein Tempel (einer Gottheit) befindet – das Fest und die Prozession dieses Gottes von den wichtigen und einflussreichen Persönlichkeiten dieses Ortes durchgeführt werden. Das ist üblicherweise der Brauch.
Was jedoch hier geschieht ist, dass ich meinen eigenen Geburtstag feiere und mit euch allen zusammen sitze. Um diese Gewohnheit zu verändern hat Mr T.V. Venkatesh, obgleich er auch hier sitzt, Maßnahmen getroffen, diese Programme zum Wohl der Menschen von Kurnool live über seine Privatsender „C-Cable“ und  „Kurnool Cable“ zu übertragen. Wer immer so einen kleinen direkten oder indirekten Dienst (für die Allgemeinheit) leistet - ich segne ihn und alle und auch Mr T.V. Venkatesh und seine Familie, damit sie glücklich sein mögen.

Verkörperungen der Liebe!

Wenn irgendeine Kunstform aus dem öffentlichen Interesse verschwindet, sollten im Allgemeine Bild vom Tanzfestival bei Balasai Baban der Staat und die Zentralregierung sich um sie kümmern. Ich weiß nicht, was sie in dieser Sache tun und wie viel Ermutigung sie geben und wie viel Enthusiasmus sie aufbringen, um der Volkskunst Auftrieb zu verleihen.
Ich jedenfalls für meinen Teil lege innerhalb meiner Möglichkeiten zehn Millionen Rupien zugunsten der Volkskunst an. Wir haben beschlossen, mit den Zinsen, die wir durch dieses Geld erwirtschaften, monatlich 500 Rupien als Pension an jene Volkskünstler zu geben, die entweder behindert oder arm geworden sind, und an die Künstler-Familien, die ihren Brotverdiener verloren haben. Ich bitte unsere Stiftungsmitglieder und segne sie dafür, dass sie diese Maßnahmen von diesem März an treffen und die zehn Millionen Rupien zu diesem Zweck auf der Bank anlegen. Mit den Zinsen dieser Summe können wir nicht nur alten, schwachen und behinderten Künstlern helfen, sondern ebenfalls armen und verdienten jungen Künstlern, die zwar sehr talentiert sind, aber keine Gelegenheit (zum Arbeiten) bekommen. Wir können sie auf diese Weise ermutigen, gute Leistungen zu bringen.
Und noch ein Wort zu den Künsten.

Verkörperungen der Liebe!

Ich sagte, Gott ist die Verkörperung von Glückseligkeit.
Es gibt nur eine einzige Art, Glückseligkeit zu genießen und zu erfahren, und das geschieht durch die Künste. Wenn wir zum Beispiel Lord Shiva betrachtenBild vom Tanzfestival bei Balasai Baba, so wird er – obwohl er Gott ist – dadurch, dass er Shiva Thāndavam (die kosmische Tanzform) durchführt, als der kosmische Tänzer angesehen, als Natarāja. Genauso wird die Göttin Saraswati, die die Vina (das Saiteninstrument) mit den eigenen Händen spielt, als „Vina Pāni“ gepriesen, als die Göttin, die die Vina hält. Desgleichen spielte Lord Sri Krishna die Flöte und ist uns bekannt als „Venu Gopal“.
Diese Beispiele zeigen, dass Gott selbst an den Künsten sehr interessiert ist. Gott selbst übt Künste aus und erweist ihnen Wertschätzung.
Ich spreche hier die Warnung aus, dass die Kultur und die Bräuche der Gesellschaft oder des Staates oder des Landes Schaden erleiden, wenn die Künstler nicht ordentlich behandelt und geachtet werden und ihnen der verdiente Platz in der Gesellschaft gegeben wird– wo immer sie im Lande auch herkommen mögen .
Die großartigen und berühmten Sänger wie Thyāga Raju, Annamayya, Shyamā Shastri und Surdas, Rāmadāsu, Mira Bai und andere erwarben ihren Namen und Ruhm nur durch die Kunst. Sie sangen Lieder mit volkstümlichem Hintergrund, lebten mitten unter den Menschen und erlangten Erlösung und Befreiung. Heutzutage haben wir ihre Lieder in die Lehrpläne der Musik-Universitäten aufgenommen, und diese Lieder lassen so viele Leute Geld verdienen! Das bedeutet: die Kunst fördert sowohl materielle als auch spirituelle Entwicklung.
Außerdem vereint die Kunst die Welt, und sie schenkt der Welt Frieden und Glück.

Bild vom Tanzfestival bei Balasai BabaSchließlich noch einmal: wie ich schon vorhin gesagt habe, haben wir beschlossen, monatlich den Volkskünstlern, betagten Volkskünstlern, behinderten oder mittellosen talentierten jungen Künstlern – wie groß ihre Zahl auch sei – 500 Rupien als Pension zu geben. Ebenfalls haben wir entschieden, auch den alten Künstlern jedes Jahr, wenn wir den „Tag des Volks- und Traditionstanzes und der Volks- und Traditionsmusik“ feiern, 25000 Rupien als ‚Anerkennungspreis’ zu stiften – einerlei ob es sich um Volkskünstler oder Filmschauspieler, Bühnenschauspieler oder Vortragskünstler von Mythologie oder Musik  handelt.

Als einen ersten Anfang habe ich beschlossen, diese 25000 Rupien der vormaligen großen, berühmten Schauspielerin Miss Kānchana zu übergeben. Die erste Ehrung im Wert von 25000 Rupien wird ihr morgen während meiner Geburtstagsfeierlichkeiten als Scheck überreicht werden.
Was ich gesagt habe, sollte nicht für bloße Worte gehalten werden. Die Volkskünstler, die hier anwesend sind, haben nun eine Verantwortung. Sie sollten die Adresse kennen, bei der sie sich bewerben können. Wenn ich nämlich weggehe, nachdem ich all dies gesagt habe, sollten sie nicht darüber verwirrt sein, wie sie sich bewerben und an wen sie sich wenden können.
Also: nehmen Sie entweder Kontakt auf zu Mr T. Rama Rao oder Mr K. Ramesh Babu, Bhagavan Sri Bala Sai Baba Ashram in Kurnool, oder zu Mr Rama Rao oder Mr Ramesh Babu, Bhagavan Sri Bala Sai Baba Āshram, Domalaguda in Hyderabad. Sie können Ihren Antrag an eine der beiden Adressen senden. Ich segne sie beide, so dass sie Ihnen nach Prüfung dieser Anträge von diesem März an die Pension zahlen.
 
Ein letztes Wort noch in dieser Botschaft: Ermutigt die Künste! Genießt die Künste! Erfahrt die Künste! Lebt mit den Künsten! Erlebt Freude und Glück durch die Künste! Und verschmelzt mit Gott, der Verkörperung von Glückseligkeit!“

Baba sang nun die Bhajans „Govinda Kesava Gopala MadhavBala Sai Baba Fotoa“ und „Om Shivaya Om Shivaya“ und beendete Seine Ansprache mit den Worten:

„Verkörperungen der Liebe!

Ich segne euch alle mit Liebe und verabschiede mich - nur für heute. Morgen früh um 10 Uhr bin ich wieder hier und gebe euch Darshan. Ich werde stets direkt oder indirekt bei euch sein und euch allen Freude und Trost schenken. Ich segne euch. Und morgen komme ich wieder, um euch zu segnen. Nun aber gehe ich…“

 
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